In der Werkstattwoche besuchten wir das Werkhaus Tägerschen zum Thema Verputz. Zudem starteten wir mit Arnaud Evrard in der Architekturwerkstatt zum Thema Lehm.
In der Werkstattwoche besuchten wir das Werkhaus Tägerschen zum Thema Verputz. Zudem starteten wir mit Arnaud Evrard in der Architekturwerkstatt zum Thema Lehm.
In der Werkstattwoche waren die Studierenden unter anderem in den Produktionshallen der Blumer Lehmann AG. Die Lehrlinge von Blumer Lehmann und die Studierenden der ArchitekturWerkstatt (Projekt W2 mit Walz 4) fertigten Holzknoten für die Mockups von E2-Projekten. Zusätzlich wurde mit dem Material Lehm experimentiert.
Bei der offenen ArchitekturWerkstatt lädt die ArchitekturWerkstatt Studieninteressierte ein, einen Einblick in den Studienalltag zu erhalten. Interessierte hatten die Möglichkeit, in eine Architekturgeschichtsvorlesung hineinzuhören, die Ateliers zu besichtigen, sich ungezwungen mit Studierenden auszutauschen oder an einer Entwurfskritik teilzunehmen. Darüber hinaus konnten sie in einem halbtägigen Workshop selbst ein Modell bauen und ihre Fähigkeiten als Architekt*in auf die Probe stellen.
Das 3. Semester besichtigte die Produktion der Holzmanufaktur Rottweil und konnte so sehen, wie alte, historische Fenster nach heutigen Standards und behutsam ertüchtigt werden. Veranschaulicht wurde das für uns bei Führungen durch das restaurierte Renaissance Haus in der Altstadt Rottweils und das restaurierte Kapuziner Kloster. Zum Abschluss wurden Fenster einer Architektur Ikone handzeichnerisch ertüchtigt und bei einer Tischkritik vor Ort mit den Spezialisten über die jeweiligen Möglichkeiten diskutiert.
Andrea Wiegelmann, zuständig für die interne Kommunikation an der ArchitekturWerkstatt: «Nachdem 90% Prozent meines Arbeitstages nunmehr seid fünf Wochen ausschliesslich digital stattfinden, wächst der Wunsch nach analogem Tun».
Was macht den öffentlichen Raum aus und wie entstehen seine Qualitäten? Dieser Frage geht die interdisziplinäre Forschungsinitiative der FHS St.Gallen nach und untersucht dazu den Dorfplatz in seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Forschende aus verschiedenen Fachrichtungen nähern sich gemeinsam den Fragen an, was einen «guten» öffentlichen Raum auszeichnet, inwiefern sich dieser an konkreten Kriterien festmachen lässt und wie ein Ergebnis in die Praxis übersetzt werden kann.
Einen anschaulichen Bericht zu dieser Arbeitet finden Sie auf dem Blog des Institutes für Soziale Arbeit und Räume der FHS St.Gallen (IFSAR).

Wir kennen es inzwischen alle aus unserem neuen «Alltag»: Der Unterricht an der ArchitekturWerksatt findet in diesen Woche via Videokonferenzen statt. Vorlesungen, Kritiken, Übungen, Studierenden und Dozierenden tauschen sich nicht wie üblich 1:1 aus, sondern arbeiten jeweils zu Hause vor dem Bildschirm. Die neuen Tools haben Vor- und Nachteilen die wir nun entdecken. Sie werden unsere Arbeitsweisen nachhaltig prägen.
Wie geht es uns damit und welche Erfahrungen sammeln wir? Wir werden auf dem Blog in loser Reihenfolge unsere Eindrücke festhalten.
Den Anfang macht Carina Graf, Studentin des 4. Semesters: «Eine Woche im Homeoffice haben wir bereits hinter uns. Ich konnte mir zu Hause im Keller ein Atelier einrichten. Hier kann ich Modell bauen, jedoch stehen mir nicht so viele Werkzeuge zur Verfügung wie in der ArchitekturWerkstatt. Aber ich denke, dass ich auch so gut arbeiten kann. Die Vorlesungen auf Teams funktionieren besser als ich es erwartet habe. Einzig die Besprechungen im Entwurf sind etwas komplizierter. Aber auch das schaffen wir. Ein grosses Kompliment an die Organisation! Der Fernunterricht funktioniert an der ArchitekturWerkstatt.»
Im interdisziplinären IDKS-Modul Bewältigung und Aufbruch (10.–13. Februar 2020) haben Studierende aus allen Fachbereichen der FHS die Schweizer Nachkriegsarchitektur im Kontext von Gesellschaft, Kunst, Literatur und Philosophie betrachtet. Die Exkursion bot spannende Einblicke in bedeutende Schweizer Bauwerke zwischen 1944 und 1978. Wichtige Stationen waren St. Gallen, Baden und Basel. Das Foto zeigt die Teilnehmenden am ehemaligen Gemeinschaftshaus der BBC in Baden (Armin Meili, 1952–1954), einem der Höhepunkte der Exkursion. Durchgeführt wurde das Modul unter der Leitung von Maria Nänny (Kunstgeschichte) zusammen mit Elias Torra (Geistesgeschichte), Lukas Zurfluh und Katrin Albrecht (beide Architekturgeschichte). IKBA_BBC-Baden