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Veranstaltung

Masterentwurf | Einblicke

 

Der Startpunkt für das Semester bildet die Betrachtung eines in die Jahre gekommenen “Flecks” im Leopardenfell des Rheintals und seine anstehende Transformation: Im Bahnhofsgebiet der Gemeinde Au (SG) versucht sich die città diffusa nach Innen zu wenden. Zwischen dem Binnenkanal des Rheins, der Auer Hauptstrasse und der Zollstrasse nach Österreich spannt sich ein Dreieck auf, welches typische Eigenschaften des Rheintals zusammenbringt: Die Präsenz der A13, des Rheins, des Zollübergangs, und des S-Bahnhofs ist spürbar. Bauten aus verschiedensten Bauperioden treffen unvermittelt aufeinander, teilweise sind sie in sanierungsbedürftigem Zustand. Die Gemeinde erarbeitet derzeit einen Quartierplan, welcher eine komplette Neuentwicklung des Gebiets zum Ziel hat. Diese reale Ausgangslage nehmen wir zum Anlass, uns an diesem spezifischen Ort zu fragen: Wie können wir mit den Bestandsbauten der città diffusa weiterbauen? Wie kann die spezifische Urbanität weiterentwickelt werden? Was könnten die Bauten werden, wenn sich neue Realitäten aufdrängen? Welche Bauten eignen sich überhaupt zum Umbau? Und wie lässt sich mit Ihnen umgehen, wenn wir die Bedürfnisse des Quartierplans ernst nehmen?

Am Donnerstag, den 16.01.2025 fand die öffentliche Schlusspräsentation des Master-Entwurfs  an der ArchitekturWerkstatt St.Gallen statt. Mit Ana Sofia Gonçalves und Fabian Ruppanner.

Wettbewerb Bally Hut

 

Eine Berghütte in Georgien
In Zusammenarbeit mit der Firma S. Müller Holzbau wurde ein Architekturwettbewerb für die Studierenden der ArchitekturWerkstatt St.Gallen ausgelobt. Gesucht wurde ein Entwurf für eine Berghütte am Mount Kazbegi in Georgien. Acht Projekte wurden eingereicht und von einer Fachjury bewertet. Das Siegerprojekt von Michelle Molinaro, Luca Bächler und Driton Hasanj zeichnet sich durch ein einfaches, kompaktes Längsvolumen aus, das mit einer schuppenartigen Holzfassade verkleidet ist. Das Projekt soll so bald wie möglich umgesetzt und realisiert werden. Wir gratulieren herzlich.

Werkstattwoche 3 | Bauteil Fenster | Holzmanufaktur Rottweil

 

Das 3. Semester besichtigte die Produktion der Holzmanufaktur Rottweil und konnte so sehen, wie alte, historische Fenster nach heutigen Standards und behutsam ertüchtigt werden. Veranschaulicht wurde das für uns bei Führungen durch das restaurierte Renaissance Haus in der Altstadt Rottweils und das restaurierte Kapuziner Kloster. Zum Abschluss wurden Fenster einer Architektur Ikone handzeichnerisch ertüchtigt und bei einer Tischkritik vor Ort mit den Spezialisten über die jeweiligen Möglichkeiten diskutiert.

Werkstattgespräch VII | Einblicke

Am 4.12.24 gab Jan de Vylder der ArchitekturWerkstatt anhand von Projekten in Belgien einen Einblick in seine Arbeit. Seine mit Inge Vinck gemeinsame Arbeitsweise ist geprägt von einem analytischen Blick auf den Ort, einer fantasievollen Interpretation von Referenzen und das Bedürfnis durch eine Direktheit Gebäude mit einer faszinierenden Schönheit zu entwerfen. Die Reduktion der Bausumme führt hierbei nicht zum Verzicht der Gestaltung.
Atmosphärische Handzeichnungen und farbige analoge Modelle prägen das Werk des Büros und werden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt.

Werkstattgespräch V | Charles Pictet | Einblicke

 

Charles Pictet ist Gärtner, Koch, Fotograf, Jurist und Architekt. Er entwirft die Räume in seinen Bauten bis ins letzte Detail – sei es in seinem ‚seltsamen pittoresken’ Gartenhaus, das Chalet in den Alpen, der Umbau einer Scheune für einen Kunstsammler oder das Ensemble auf dem UNO-Campus. Auf den 300 Bildern, die er uns mitgebracht hat, zeigt er uns Gärten und Landschaftsplanungen, Innen- und Aussenräume die ineinander fliessen, Modelle seiner gebauten Häuser und vor allem viele anmutende Räume.

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